Nach der Prüfung werden die Flaperons fertig beplankt. Hierzu müssen alle innenliegenden Holzteile mal wieder mit (verdünntem) Harz versiegelt werden. Anschließend wird zügig und ordentlich Microballon- / Baumwollflockengefülltes Harz mit der Hilfe von jeweils einem Nachwuchs (Danke, Helena und Florian!) aufgetragen und das ganze Konstrukt während dem Aushärten ordentlich gepresst:
Auftragen des Harzes.Verspannen.Fertig.
Abschließend werden noch Nasenleisten aus XPS angepasst, verklebt und auf Profilkontur geschliffen (mit Schablone!). Dann werden die Flaperons mit 105 g/m² Glasfasergewebe umwickelt.
Zu guter Letzt müssen noch die Verbindungsbolzen herstellt werden (= aus Schrauben gedreht):
Flaperons, fertig zum Lackieren.
Das Lackieren kommt für den ganzen Flieger ganz zum Schluss dran, bis dahin bleiben die Flaperons zunächst mal in ihrer Helling.
Die Gaz’aile verfügt nicht über herkömmliche Landeklappen und Querruder, sondern Fowler-Klappen entlang der gesamten Tragflächenhinterkante (Flaperons), die gemeinsam als Klappen und Querruder funktionieren. Diese werden nachher über einen Mischer angesteuert.
Das bedeutet keineswegs, dass es nur zwei Klappen herzustellen gäbe, nein, es gibt gleich vier davon. Zunächst stellt man sich eine – pardon vier – maßgenaue Hellinge her, damit die Flaperons auch die gleiche Verwindung wie die Tragflächen aufweisen (1° von der Wurzel bis zur Spitze). Dann klebt man jeweils vier Rippen auf die Holmleisten und diese wiederum mit einem Steg aus Sperrholz zusammen. Dabei sind die Rippen genau rechtwinklig auf dem Holm auszurichten, was das Ganze nicht einfacher macht:
Verklebung Holm und Rippen.
Anschließend werden die äußeren Holmstege in der Helling verklebt, um Maßgenauigkeit zu erreichen:
Verklebung äußere Holmstege.
Anschließend wird das Ganze auf die untere Beplankung geklebt, welche vorher mit den Durchbrüchen für die Beschläge versehen und an der Hinterkante angefast wurde. Außerdem: Ordentlich mit Schraubzwingen fixieren (hier als Baugewichte mißbraucht):
Verklebung der unteren Beplankung.
Dann werden die vorderen Halbrippen aus Rohacell mit Microballongefülltem Harz auf die Beplankungs-Unterseite geklebt. Anschließend wird der vordere Hilfsholm, welcher später die Nasenleiste stützt, sowie die hinteren Halbrippen verklebt:
Verklebung der hinteren Halbrippen.
Die vorderen Hilsholm-Leistchen müssen noch auf Profilform geschliffen werden (eine längere, aber einfache Arbeit…).
In diesem Zustand geht’s zum Prüfer.
Gaz'aile 2 / Omet (#344)
Hinweispflicht zu Cookies
Webseitenbetreiber müssen, um Ihre Webseiten DSGVO konform zu publizieren, ihre Besucher auf die Verwendung von Cookies hinweisen und darüber informieren, dass bei weiterem Besuch der Webseite von der Einwilligung des Nutzers
in die Verwendung von Cookies ausgegangen wird.
Der eingeblendete Hinweis Banner dient dieser Informationspflicht.
Sie können das Setzen von Cookies in Ihren Browser Einstellungen allgemein oder für bestimmte Webseiten verhindern.
Eine Anleitung zum Blockieren von Cookies finden Sie
hier.